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DER PRIVATE BLICK AUF DIE MAUER
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Pressespiegel



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Rainer Eggers hat zahlreiche Super-8-Filme. Einige Szenen aus Filmen zu DDR-Zeiten sind in "Bis an die Grenze" zu sehen.

"Bewegende Momente"

sh:z/Eckernförder Zeitung vom 05. November 2011 anlässlich der bevorstehenden Präsentation von "Bis an die Grenze" im Gemeindezentrum Altenholz am 09. November 2011

Altenholz / Eckernförde. Die Tränen seien ihm und seiner Frau Claudia gekommen, als sie im Fernsehen die Bilder vom Fall der Mauer gesehen haben. "Das waren bewegende Momente", sagt Rainer Eggers heute. Das Telefon habe nicht mehr still gestanden, immer wieder habe man mit Freunden und Bekannten in Ostberlin und anderen Teilen der DDR gesprochen. Auch nach 20 Jahre sei das immer noch ein merkwürdiges Gefühl, wenn sich der 65-Jährige seine Super-8-Filme von damals anschaut. Einige Szenen, die Eggers mit seiner Kamera zu Zeiten der DDR und nach dem Mauerfall aufgenommen hat, sind jetzt in dem Film "Bis an die Grenze" zu sehen.

Als Eggers in der Eckernförder Zeitung von dem Aufruf der beiden Regisseure Gerald Grote und Claus Oppermann las, stellte er seine Filme für das neue Projekt der beiden zur Verfügung. "Schon beim Film ,Schnee von gestern’ hätte ich Material liefern können, doch das habe ich dann verpasst", bedauert Eggers. Doch nun hat es geklappt. Einige kleine Szenen aus Eggers Super-8-Filmen haben die Regisseure in ihr neues Werk eingearbeitet.

Eggers Frau Claudia wurde in Berlin geboren. 1965 zog Rainer Eggers zu ihr. 1973 fanden beide dann in Eckernförde ein neues Zuhause. Da die Familie seiner Frau in Ost-Berlin geblieben ist, fuhren er und seine Frau regelmäßig zu Besuchen über die Grenze. In Erinnerung geblieben sind die "schikanösen Grenzkontrollen". "Einmal musste ich im strömenden Regen die Radkappen abmontieren, ein anderes Mal behielten sie die Kassetten der Kinder ein, auch Fotoalben wurde durchgeblättert", berichtet Eggers von den unangenehmen Momenten der Reise.

Unmittelbar zur Maueröffnung schafften es die Eggers nicht, nach Berlin zu fahren. Das Silvesterfest 1989/90 wurde dann aber bei Freunden und Verwandten in der Hauptstadt gefeiert. Der Spaziergang durch das Brandenburger Tor durfte natürlich an einem der nächsten Tage nicht fehlen. Auch ein paar Mauerbrocken hat sich Rainer Eggers eingesteckt. Mittlerweile wohnt der Sohn in Berlin, so dass es auch weiterhin viele Gründe gibt, in die Großstadt zu fahren.

Den Film "Bis an die Grenze" bezeichnet Rainer Eggers als "sehr gelungen". Man bekomme Szenen gezeigt, die es vorher nicht zu sehen gab. Bei der Premiere im Berlin im August ist er dabei gewesen. Seine Super-8-Kamera hat er inzwischen eingemottet. Doch mit der Videokamera ist der Eckernförder weiterhin auf der Suche nach bewegenden Momenten.

Der Film "Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer" der Filmemacher Claus Oppermann und Gerald Grote wird von der EZ am Mittwoch, 9. November, ab 19 Uhr im Gemeindezentrum Altenholz (Klausdorfer Straße 78) vorgeführt. Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eintrittskarten gibt es im EZ-Kundencenter, Kieler Straße 55, bei "Bücher und Zeitschriften Anke Petersen", Ostpreußenplatz, Altenholz sowie im "Sportrestaurant" im Gemeindezentrum Klausdorf. Oder reservieren Sie unter Tel. 04351/90 08 14 71.



Mit freundlicher Genehmigung: sh:z/Eckernförder Zeitung

Text: Achim Messerschmidt/Foto: Achim Messerschmidt vom 05.11.2011


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